Cornelia Marinowitz, Dipl.-Restauratorin FH/VDR

Ausbildung

1974-1975

Studium der Museologie in Leipzig.

1976-1980

Studium der Restaurierung von Wandmalerei und Architekturfassungen an der Fachschule für Werbung  und Gestaltung Berlin Oberschöneweide. Heute Fachhochschule Potsdam (University   of Applied Science).

Beruflicher Werdegang

1983-1989

Freiberuflich als Restauratorin in Berlin tätig.

1989-1990

Anstellung als Restauratorin im Auftrag des Landesdenkmalamts Baden Württemberg bei der Gemeinde Reichenau für die Restaurierung der  romanischen Wandmalereien in der    Michaelskapelle und der Krypta der Kirche St. Georg, Reichenau-Oberzell.

1991-1992

Freiberuflich in Arbeitsgemeinschaft in Konstanz tätig. Restaurierung der Wandmalereien in der St. Stefanskirche in Konstanz. 

1992-1994

Leitende Restauratorin in einem privaten Restaurierungsatelier in Konstanz.

1995-2003

Eigenes Restaurierungsatelier in Konstanz. Schwerpunkt Wandmalerei und Befunduntersuchung. Ausbildung von Praktikanten in Vorbereitung auf das Studium der    Restaurierung von Wandmalerei.

2004-2009

Anstellung bei der ibid Altbau AG in Winterthur.

Ab 01/2010

selbständig tätig im Netzwerk Bau & Forschung.

Ausgewählte Projekte

Rekonstruktion des Schinkelschen Schauspielhauses in Berlin, Rekonstruktion und  Restaurierung von Malerei des 19. Jh.
Restaurierung der Casa Bartholdy Fresken in der Nationalgalerie in Berlin im Restauratorenteam.

Konservierung und Restaurierung von mittelalterlichen Wandmalereien in der Michaelskapelle und der Krypta der St.Georgskirche Reichenau Oberzell.

 

Leitung der Restaurierungsarbeiten an der Ausmalung von 1589 im Zunftsaal des Weberzunfthauses in Wangen im Allgäu.

Befunderhebung und Dokumentation an fünf mittelalterlichen Häusern des Humpisquartiers in Ravensburg, in Zusammenarbeit mit dem Bauforscher Dr. Stefan Uhl.

 

Leitung der Konservierungs- und Restaurierungsmassnahmen an den 12 Schraudolphfresken im Kaiser- und Mariendom zu Speyer.

 

Freilegung und Restaurierung von Wandmalerei um 1300 im Komturhaus der Kommende Hohenrain bei Luzern, gemeinsam mit der Studentin Lisa Herrera, HKB - Hochschule der Künste in Bern, Betreuung der Diplomarbeit von Frau Herrera als Koreferentin.

Untersuchung und Erstellung eines Restaurierungskonzepts für die barocke Decke mit illusionistischer Stuckmalerei und Deckenbildern im Rittersaal des Schlosses Wolfegg, in Zusammenarbeit mit den Dipl.-Restauratorinen Sara Buchheim und Carmen Diehl.

Publikationen

Marinowitz, Cornelia: Das "Humpishaus" in Ravensburg und seine "Gute Stube". Konservierung einer spätmittelalterlichen Bohlenstube und Erhaltung von Nutzungsspuren aus fünf Jahrhunderten, in: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, Nachrichtenblatt des Landesdenkmalamtes 1/2004 (33. Jahrgang), S. 36-42.

Marinowitz, Cornelia: Farbfassungen in spätmittelalterlichen Bohlenstuben in Ravensburg, in: Historische Ausstattung. Bericht über die Tagung des Arbeitskreises für Hausforschung e.V. in Ravensburg vom 16.-20.9.1999. Bd. 50, Marburg 2004, S. 77-82

Marinowitz, Cornelia: Kalk- und Mörtelherstellung in historischen Bild- und Schriftquellen. Ein Aspekt für die Interpretation von Befunderhebung, wissenschaftlichen Untersuchungen sowie restauratorische Umsetzung, in: Natursteinsanierung, Stuttgart 2009., Seite 71-89.

Cornelia Marinowitz, Silvia Tauss: Die Grasfasertapeten der Villa Wagner in Friedrichshafen-Spaltenstein, in: NIKE-Oberflächen Surfaces, 6/2008, Seite 32-37.

Stefan Uhl/Cornelia Marinowitz: Monochrome Fassungen in städtischen Stuben des 14. bis 18. Jahrhunderts im südlichen Oberschwaben, in: Farbe und Dekor am historischen Haus, Beiträge zur gleichnamigen Tagung im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim vom 26. bis 28.Juni 2008, Schriften und Katalog des Fränkischen Freilandmuseums, Band 61, zugleich Quellen und Materialien zur Hausforschung in Bayern, Band 15, Bad Windsheim 2010, S.117-132.

Marinowitz,C.; Neuwald-Burg, C.; Pfeifer, M.: Ancient mortars in contemporary documents: examples for the benefit of written historic documents in understanding and evaluation of historic mortars, RILEM Tagung TC 203-RHM ‘REPAIR MORTARS FOR HISTORIC MASONRY’, Prag, 22.-24. September 2010. Buchveröffentlichung 2011 in Vorbereitung.

Cornelia Marinowitz: Stuck Stiefkind der Denkmalpflege?, in: Jürgen Pursche (Hrsg), Stuck des 17. und 18.Jahrhunderts, Geschichte-Technik-Erhaltung, Internationale Fachtagung des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS in Zusammenarbeit mit der Bayrischen Verwaltung der Schlösser, Gärten und Seen, Würzburg 04. bis 06. Dezember 2008, Berlin 2010, S.169-174.

Martina Goerlich, Cornelia Marinowitz, Silvia Tauss, „You only live twice“ – Das zweite Leben der Villa Wagner, in: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, Nachrichtenblatt des Landesdenkmalamtes, Heft 2.2011, S. 95-100

Weiterbildung

Fernfortbildungskurse:
Hornemann-Institut, Zentrum für Erhaltung des Weltkulturerbes, Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst/Hildesheim Holzminden

  • Mikrobieller Befall von Kunst und Kulturgut. (Prof. Karin Petersen)
  • Schädigung von Kulturgut durch Salze, Teil 1 und 2 (Dr. Hans-Jürgen Schwarz)
  • Dokumentationsfotographie (Clemens Kappen)
  • Restaurierungstheorie und Restaurierungsmethoden von der Mitte des 20. Jh. bis heute. (Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub)
  • Erhaltung von Wachsmoulagen. (Dipl.-Rest. Johanna Lang, Dipl.-Rest. Ute Hack, Dr. Sandra Mühlenberend, Dipl.-Rest. Luise Kober)

    Mitgliedschaften


    • ICOMOS Schweiz
    • Arbeitskreis für Hausforschung AHF
    • Verband der Restauratoren (Deutschland)
    • Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK