Annina De Carli-Lanfranconi, lic.phil.I Kunsthistorikerin

Ausbildung

2001-2007             

Studium der Kunstgeschichte sowie der Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Universität Zürich
Lizenziatsarbeit bei Prof. Dr. Peter Cornelius Claussen zum Thema „Schloss Hagenwil. Eine bauhistorische Untersuchung“   

2004-2005

zwei Auslandsemester an der Humboldt-Universität in Berlin

Ab Ende 2015

Dissertation zum Thema „Stadtentwicklung von Arbon in der Zeit von 1255-1800“ (Arbeitstitel)

Beruflicher Werdegang

2002-2007                       

Freie Mitarbeiterin beim Amt für Denkmalpflege Thurgau. Tätig im Bereich Inventarisation und Mitarbeit für den Kunstdenkmälerband zum Bezirk Kreuzlingen. Verfassen von diversen Dokumentationen für den Tag des Denkmals.

2004-2008

Vorstandsmitglied im Thurgauer Heimatschutz

2007-2009 

Anstellung bei der ibid altbau AG in Winterthur

ab März 2010

freiberufliche Tätigkeit und Mitbegründerin von Netzwerk Bau & Forschung

2011-2013

Assistenz am Lehrstuhl für Archäologie und mittelalterliche Kunstgeschichte von Prof. Dr. Georges Descoeudres am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich

Ausgewählte Projekte

Ortsinventare

  • Erstellen des Ortsinventars Bibern, Gemeinde Thayngen
  • Überarbeitung des Ortsinventars Marbach SG
  • Erstellen des Ortsinventars Dörflingen
  • Überarbeitung des Ortsinventars von Flawil
  • Erstellen des Ortsinventars von Sargans mit einem flächendeckenden Inventar der Altstadt
  • Überarbeitung des kantonalen Schutzinventars von Mönchaltorf

Bauhistorische Dokumentation

  • Baden, Badhotel Bären und Ochsen in Zusammenarbeit mit Cornelia Marinowitz und Anna-Dara Buchheim
  • Gachnang, Schloss Gachnang (18. Jh.)
  • Giswil, altes Schulhaus (1852/53)
  • Gais, Haus Zung (18. Jh.)

Historische Bauforschung

  • Bischofszell, Gerbergasse 6 (Kernbau 15. Jh.)
  • Steckborn, Seestrasse 90 (Kernbau 1. Hälfte 15. Jh.)
  • Wittenwil, Schloss Wittenwil (17. Jh.)
  • Lichtensteig, Löwengasse 27 (16. Jh.)

Schutzwürdigkeitsgutachten

  • Zürich, Zollikerstrasse 208 (19. Jh.)
  • Herblingen, Glockengut (17. Jh.)
  • Herblingen, Schlossstrasse 39 (16. Jh.)
  • Dörflingen, altes Gemeindehaus (16. Jh.)
  • Frauenfelde, Villa Herenbergstrasse (20. Jh.)

Archivrecherche

  • Mitarbeit bei der Archivrecherche für den Kunstdenkmälerband des Bezirks Kreuzlingen (TG)
  • Mitarbeit für einen kleinen Kunstführer zu den Kirchen in Altnau
  • Mitarbeit für die Erstellung des katholischen Kircheninventars der Stadt Zürich
  • Archivbestandesübersicht des Klosters St. Georgen in Stein am Rhein und Strategiekonzept
  • Archivarbeit für das Monitoringprojekt zum Kreuzgang des Klosters Allerheiligen in Schaffhausen (in Zusammenarbeit mit Häberli-Architekten Bern, der Münsterbauhütte Bern und Cornelia Marinowitz)

 

 

Mitgliedschaften

  • Arbeitskreis für Hausforschung AHF
  • ICOMOS Schweiz
  • Vereinigung der Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker in der Schweiz
  • Thurgauer Heimatschutz

 

Publikationen

Albert Knoepflis Nachlass im Eidgenössischen Archiv für Denkmalpflege in Bern, in: Albert Knoepfli – erster Denkmalpfleger des Kantons Thurgau, (Denkmalpflege im Thurgau, 5), Amt für Denkmalpflege des Kantons Thurgau (Hg.), Frauenfeld 2003, S. 34-50.                            

Flyer: Baukultur entdecken – Kreuzlingen, Thurgauer Heimatschutz (Hg.), 2006.

Schloss Hagenwil – eine bauhistorische Untersuchung, in: Mittelalter, (Zeitschrift des Schweizerischen Burgenvereins), 13. Jahrgang, 2008/2, S. 82-94.

Das Hagenwiler Schlossinventar von 1717, in: Erhart, Peter (Hg.), Schatzkammer Stiftsarchiv St. Gallen. Miscellanea Lorenz Hollenstein, Zürich 2008, S. 92-94.

Katholische Kirche St. Stefan Emmishofen, in: Erni, Peter/Raimann, Alfons: Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau. Die Stadt Kreuzlingen, Bd. VII, Bern 2009, S. 212-219.

De Carli-Lanfranconi, Annina/Abegg, Regine/Erni, Peter: Die Kirchen von Altnau, Schweizerische Kunstführer, Bern 2012.