Anja Kretschmer, Kunsthistorikerin M.A.
Ausbildung
2001-2005 | Studium an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Caspar-David-Friedrich-Institut für Kunstwissenschaften, Fachbereich Kunstgeschichte (Magister) Magisterarbeit: „Frühe Praxis der Denkmalpflege in Vorpommern: Beispielhafte Restaurierungen von Dorfkirchen zwischen etwa 1850 und 1914.“ |
2005-2007 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Institut für Archäologie, Bauforschung und Denkmalpflege, Fachbereich Denkmalpflege (Master of Arts) Masterarbeit: „Architektur und Bildkünste aus der Zeit der DDR auf den Inseln Rügen und Usedom. Dokumentation und Denkmalpflegerische Bewertung.“ |
2007-2011 | Promotion an der Universität Hamburg: „Von Mausoleen und Grabkapellen auf deutschen Stadtfriedhöfen im 19. Jahrhundert am Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns. Bestandsaufnahme-Würdigung-denkmalpflegerische Konzepte.“ |
Arbeitsschwerpunkte
-Architekturgeschichte des 19. Jahrhunderts (Hauptschwerpunkt: Norddeutschland)
-Sepulkralkultur (Hauptschwerpunkt: Grabgebäude des 19. Jahrhunderts)
-Denkmalpflegerische Aufgaben: Grundlagenforschung, Bestandsaufnahmen und Inventarisierung, Überprüfung des Denkmalwertes, Konzepterstellung
-Archivrecherchen aller Art: Aufarbeitung von Bau- und Familienchroniken
-Lesen der Sütterlinschrift
-Verfassen wissenschaftlicher Texte
-Öffentlichkeitsarbeit (Programm zu Führungen unter "Aktuelles")
Projekte
2004-2005 | Anfertigung einer kunstwissenschaftlichen Recherche bestehend aus Baubeschreibung und architekturhistorischer Bewertung, Bauaufnahme und Fotodokumentation zum Baudenkmal ehemaliges Wehrmachtsgefängnis in Anklam |
2006 | Schlossführerin auf Schloss Weißenstein in Pommersfelden |
2007-2008 | Mitarbeiterin bei dem Projekt „denkmal aktiv“ von der Deutschen Stiftung Denkmal- |
2009 | Mitverfassung einer denkmalpflegerischen Zielstellung für die Grabgruft von Haselberg auf dem Alten Friedhof in Greifswald |
2010-2011 | Erforschung der Bau- und Familiengeschichte des Herrenhauses Preetz (NVP) s. Publikation |
2011 | Übersetzung einer Familienchronologie |
08/20011 | Mitarbeit bei der Restaurierung der Emporen in der St. Bartholomaei Kirche Demmin |
Publikationen
„Die Bestattungskultur des 19. Jahrhunderts. Bürgerliche Grabkapellen in Stralsund und Wismar“, in: Welt-Kultur-Erbe. Historische Altstädte Stralsund und Wismar, Hg.: Hansestadt Stralsund, Ausgabe 01/2012, S. 58-60.
„Private Grabarchitektur auf städtischen Friedhöfen. Von der Verbürgerlichung des Mausoleums am
Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns im 19. Jahrhundert“, in: Friedhof und Denkmal. Zeitschrift für
Sepulkralkultur. Hg.: Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V., 56. Jg., 3, 2011, S. 23-28.
Preetz. Schlösser und Gärten in Mecklenburg-Vorpommern, hg. v. Freundeskreis Schlösser und
Gärten der Mark in der Deutschen Gesellschaft e.V., Berlin 2011.
„Die Mausoleen und Grabkapellen auf dem Ost- und Westfriedhof der Hansestadt Wismar“, in:
Ohlsdorf. Zeitschrift für Trauerkultur. Thema: Traueranzeigen, Nr. 112, I / 2011, S. 37-42. www.fof-ohlsdorf.de/kulturgeschichte/2011/112s37_wismar
„Von privaten Grabgebäuden auf städtischen Friedhöfen. Das Beispiel Greifswald“, in: Ohlsdorf.
Zeitschrift für Trauerkultur. Thema: Friedhof und Wasser, Nr. 110, III / 2010, S. 20-23. www.fof-ohlsdorf.de/kulturgeschichte/2010/110s20_greifswald
Buchrezension zu Reddemann, Hans: Der denkmalsgeschützte Friedhof der Universitäts- und
Hansestadt Greifswald, Teil II, Greifswald 2009, in: Pommern. Zeitschrift für Kultur und Geschichte,
Hg.: Pommerscher Zentralverband e.V., Kulturabteilung, Lübeck, Ausgabe 2/2010, Bd. 48, S. 44.
„Architektonische Besonderheiten auf den Stadtfriedhöfen von Mecklenburg-Vorpommern“, in:
Friedhof und Denkmal. Zeitschrift für Sepulkralkultur, Hg.: Arbeitsgemeinschaft Friedhof und
Denkmal e.V., 54. Jg., 3, 2009, S. 3-8.
Der Denkmalgeschützte Alte Friedhof Greifswald Kalender 2009, Hg.: Förderverein der Alte
Friedhof Greifswald e.V., Greifswald 2008.
www.alter-friedhof-greifswald.de





