Dr. des. Melissa Speckhardt, Dipl.-Restauratorin
Ausbildung
Mai 1994 bis Juli 1996 | Vorpraktikum im Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden; Firma Hangleiter, Otzberg, Hessen |
September 1996 bis Juni 2001 | Diplomstudiengang Restaurierung (Studienrichtung „Holzobjekte mit gefasster Oberfläche“) an der Fachhochschule Hildesheim / Holzminden / Göttingen |
Oktober 2004-Februar 2006 | Masterstudiengang „Denkmalpflege – Heritage Conservation“ |
Februar 2006-Februar 2010 | Promotion, Dissertation im Fach „Denkmalpflege – Heritage Conservation“ |
Thema: „Pinxit et monochromata ex albo“ - Weiß gefasste Skulpturen und Ausstattungsstücke des 17. bis 19. Jahrhunderts in Deutschland (Quellenforschung, Analyse der Phänomene, Einblicke in die Technologie der Fassungen, restauratorischer Umgang mit empfindlichen Oberflächen) |
Beruflicher Werdegang
Juli 2001 bis September 2004 | Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, München; Untersuchung, sowie Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten an den Skulpturen der Altarausstattung (1759/63) der ehemaligen Benediktinerabtei Rott am Inn (Landkreis Rosenheim) |
2004-2010 | freiberufliche Tätigkeit während des Masterstudiengangs und der Dissertation (siehe ausgewählte Projekte) |
November 2009 bis Juni 2010 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Lehrstuhl für Angewandte Informatik in den Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften |
April 2010 bis Dezember 2010 | freiberufliche Tätigkeit als Restauratorin in leitender und ausführender Funktion: Untersuchung, Konservierung und Restaurierung der Skulpturenausstattung der Benediktinerabtei-Klosterkirche St. Dionys und Juliana in Schäftlarn (Lkr. München), 1760-1790 |
seit Januar 2011 | Bayreuth, Markgräfliches Opernhaus (1746-1750) |
Ausgewählte Projekte
Würzburg, Residenz: Kaisersaal und Treppenhaus; Untersuchung und Restaurierung der Stuckfigurenausstattung von Antonio Bossi (1749 / 1753) und Untersuchung des figürlichen Stuckfrieses Ludovico Bossis (1764-1765); Erstellung einer umfangreichen Dokumentation des Befundes von Schattierungen.
Ebrach, ehem. Zisterzienserabteikirche: Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten an den fünfzehn Nebenaltären aus Stuck und der hölzernen Beichtstuhlausstattung; Bestandsaufnahme und Kartierung des Orgelprospekts und der Stuckfiguren von Antonio Bossi am Bernhardsaltar, um 1790.
Ottobeuren, Benediktinerabtei: Vorhalle zur Abtskapelle (zweites Obergeschoss), überlebensgroße Stuckfiguren von Antonio Bossi (1729): Untersuchung.
Seeg (Kr. Ostallgäu), Kath. Pfarrkirche St. Ulrich: Untersuchung und Restaurierung der Skulpturenausstattung; Hochaltar 1770/1775, Seitenaltäre 1783 und Einzelfiguren 19. Jahrhundert.
Thüringen: Flurstedt (Kr. Weimarer Land), Ev. Kirche: Kanzelaltar und Skulpturen der Weimarer Klassik von Gottlieb Martin Klauer, 1795; Hauteroda (Kyffhäuserkreis), Ev. Kirche St. Martin: Kanzelaltar, 1708: Untersuchung.
Publikationen
Melissa Speckhardt: Ultraschall zum Lokalisieren innerer Schäden. Lassen sich auch gefasste Holzobjekte untersuchen?, in: RESTAURO 7, 2002, S. 483-487.
Melissa Speckhardt: Über die Maltechnik und den Oberflächencharakter von weiß gefassten Objekten u.a. am Beispiel der ev. Kirche in Flurstedt (1795) und der ev. Kirche St. Martin in Hauteroda (1708), Thüringen, in: Arbeitshefte des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, Neue Folge 31, Erfurt 2008, S. 103-108.
Melissa Speckhardt: Computersimulation der ersten mittelalterlichen Farbfassung des Erminoldgrabmals, in: Ausstellungskatalog Mönche, Künstler und Fürsten, 900 Jahre Gründung Kloster Prüfening, Bischöfliches Ordinariat Regensburg / Kunstsammlungen des Bistums Regensburg (Hrsg.), Regensburg 2009, S. 50-51.
Sonstiges
Stipendium nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz, Elitestipendien-Programm der Universität Bayern e.V. (Nov. 2006-Nov. 2009)







